Mieten Graffiti in Berlin Foto: Arthur Kaiser CC BY-SA 3.0

Wie ein fairerer Mietendeckel für Berlin aussieht

Der Berliner Senat diskutiert gerade den Mietendeckel, alias Mietenstopp mit den extremsten regulatorischen Eingriffen seit der Nachkriegszeit. Mietobergrenzen mit der Möglichkeit in bestehenden Mietverhältnissen die Miete zu senken, die einmal rechtlich korrekt vereinbart wurde, ist das entscheidende Novum. Bisher griffen Mietpreisbremse & Co erst bei Neuverträgen nach ihrer Einführung. Die Legislative hat sich zum größten Risiko für Vermieter entwickelt. Unabhängig … weiterlesen →

Arthur Kaiser - Bessermacher : Merliner Mietenstopp, MietpreisbremseLuftaufnahme Berlin Nordost Foto: SpreeTom CC BY 3.0

Berliner Mietenstopp, Mietpreisbremse und das BVerfG

Die Vorlage zum Berliner Mietenstopp hat Land auf Land ab für Beißreflexe in den Medien und bei den Kommentatoren gesorgt. Es war mal wieder von Sozialismus und Enteignung die Rede und den ganzen Eigentümern, denen nicht nur die Altersvorsorge flöten geht. Die armen Immobilieneigentümer werden angeblich alle in den Ruin geschickt und der Markt ausgehebelt. Manche beschwören schon das Ende … weiterlesen →

Mietvertrag 1911 Ausschnitt Foto: Weiss Rdbl GNU Free Documentation License

Miteinander über Modernisierung reden:  Mieterzustimmung als Korrektiv

Will ein Vermieter seine Bestände modernisieren, kann er das bisher einfach tun, ohne die betroffenen Mieter zu fragen. Die Mieter werden vorher darüber informiert und dürfen das dann hinterher mit 8% der Kosten pro Jahr bezahlen. Die Modernisierung ist oft weder im Sinne des Mieters, noch stehen die Kosten in einem vernünftigen Verhältnis zur Wohnwertverbesserung. Selbst wenn die Kosten nach … weiterlesen →

Mieten Graffiti in Berlin Foto: Arthur Kaiser CC BY-SA 3.0

Warum Enteignung von Wohnraum keine Mieten senkt

In Berlin will eine Bürgerinitiative, dass große Immobiliengesellschaften enteignet werden. Ihre Wohnraum-Bestände sollen an die staatlichen Wohnungsbaugesellschaften gehen. Dadurch sollen die Mieten sinken oder zumindest nicht mehr so stark steigen. Natürlich müssen die Enteigneten entschädigt werden. Das „immer-nocharm-aber-teuer“ Bundesland müsste auch nur etwas mehr als das 10-fache dessen bezahlen, was der rot-rote Senat durch das Verschleudern des ehemals staatlichen Bestandes … weiterlesen →

ADN-ZB/Archiv Wohnungselend in Deutschland um 1919 In dieser Wohnung, die aus einer Stube und Küche bestand, lebten 11 Personen. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1983-0225-309 / CC BY-SA 3.0

Mit wem wollen wir wohnen? Ein Plädoyer

Es waren einmal Mietskasernen: dunkel, stickig, mit Podest-Toiletten, Ofenheizung und sehr vielen Menschen, die auf engstem Raum in schlichten Seitenflügeln und Hinterhäusern wohnten. Doch der „Pöbel“ betrat das Haus durch das gleiche verzierte Tor wie die Oberschicht. Sie sahen den gleichen Fassadenstuck wie die besser gestellten Bewohner des Vorderhauses. Reich und Arm wohnten Tür an Tür. Heute trennen sie Welten, … weiterlesen →

N24 Grundsteinlegung Berliner Stadtschloss

12.06.2013

Stellungsnahme zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses ab 0:34 bis 0:38

http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/2990116/grundsteinlegung-fuer-berliner-stadtschloss.html

NTV.ru Grundsteinlegung des Berliner Stadtschlosses

13.06.2013

Stellungsnahme zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses ab 2:42 bis 3:00

Arthur Kaiser - Bessermacher : Merliner Mietenstopp, MietpreisbremseLuftaufnahme Berlin Nordost Foto: SpreeTom CC BY 3.0

Leben und wohnen lassen

Durch Europa ziehen erneut die altbekannten Bauherrenkarawanen. Von West bis Ost, von Nord bis Süd werden die Städte umgestaltet, ohne dass in einem umfangreicheren Ausmaß die Bevölkerung mitreden kann. In den großen Städten findet eine Verwandlung statt, die nachhaltig die Orte und deren Geschichte zerstört. Die Städte werden von gleichartigen Zweckbauten eingegrenzt, überwuchert und bedrängt, als sollte deren Individualität und … weiterlesen →

Die Wutbürger vom Mauerpark

Welche Rollen in sozialen Strukturen musste Mensch vor z. B. 50 Jahren übernehmen, um auf der Warteliste für eine der neu gebauten Wohnungen in der Frankfurter Allee/Karl-Marx-Allee, ehemals Stalin-Allee, einen Platz mit Chance auf Aussicht nach vorne zu rutschen? Es herrschte Wohnungsnot im zerstörten Berlin und Europa. Auch Jahrzehnte nach dem Kriegsende waren die Wohnungen dort begehrt.

Angenommen ich wäre … weiterlesen →