BesserMacher

Mit wem wollen wir wohnen? Ein Plädoyer

ADN-ZB/Archiv Wohnungselend in Deutschland um 1919 In dieser Wohnung, die aus einer Stube und Küche bestand, lebten 11 Personen. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1983-0225-309 / CC BY-SA 3.0

Es waren einmal Mietskasernen: dunkel, stickig, mit Podest-Toiletten, Ofenheizung und sehr vielen Menschen, die auf engstem Raum in schlichten Seitenflügeln und Hinterhäusern wohnten. Doch der „Pöbel“ betrat das Haus durch das gleiche verzierte Tor wie die Oberschicht. Sie sahen den gleichen Fassadenstuck wie die besser gestellten Bewohner des Vorderhauses. Reich und Arm wohnten Tür an Tür. Heute trennen sie Welten, … weiterlesen →

N24 Grundsteinlegung Berliner Stadtschloss

12.06.2013

Stellungsnahme zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses ab 0:34 bis 0:38

http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/2990116/grundsteinlegung-fuer-berliner-stadtschloss.html

NTV.ru Grundsteinlegung des Berliner Stadtschlosses

13.06.2013

Stellungsnahme zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses ab 2:42 bis 3:00

Leben und wohnen lassen

Durch Europa ziehen erneut die altbekannten Bauherrenkarawanen. Von West bis Ost, von Nord bis Süd werden die Städte umgestaltet, ohne dass in einem umfangreicheren Ausmaß die Bevölkerung mitreden kann. In den großen Städten findet eine Verwandlung statt, die nachhaltig die Orte und deren Geschichte zerstört. Die Städte werden von gleichartigen Zweckbauten eingegrenzt, überwuchert und bedrängt, als sollte deren Individualität und … weiterlesen →

Die Wutbürger vom Mauerpark

Welche Rollen in sozialen Strukturen musste Mensch vor z. B. 50 Jahren übernehmen, um auf der Warteliste für eine der neu gebauten Wohnungen in der Frankfurter Allee/Karl-Marx-Allee, ehemals Stalin-Allee, einen Platz mit Chance auf Aussicht nach vorne zu rutschen? Es herrschte Wohnungsnot im zerstörten Berlin und Europa. Auch Jahrzehnte nach dem Kriegsende waren die Wohnungen dort begehrt.

Angenommen ich wäre … weiterlesen →

Grüne Woche & wir haben es satt

Vergangene Woche fand in Berlin die „Grüne Woche“ statt. Ich habe diese Messe nicht besucht, weil mir bewusst ist, wie angestrengt diese Hochglanzschau bemüht ist, die soziale und ökologische Realität der Nahrungsbeschaffung zu ignorieren.

Am 19.01.2013 haben mehr als 25.000 Menschen für eine bessere Organisation der alltäglichen Fragen des Nahrungsmittelbedarfs und den damit verbundenen sozialen und ökologischen Globalwirkungen in Berlin … weiterlesen →